Blick über Monaco

Monaco: Wenn Ballettschuhe auf Superyachten treffen

Ich sitze gerade mit einem Kaffee am Küchentisch und habe eine Pressemitteilung über Monaco gelesen – und ehrlich gesagt, bin ich hängengeblieben. Nicht wegen der Yachten (auch wenn die natürlich beeindruckend sind), sondern wegen der Ballettgeschichte. Wusstet ihr, dass Monaco schon 1909 ein Zentrum der modernen Tanzkunst war? Ich nicht. Und genau deshalb liebe ich es, mich in solche Themen reinzulesen – man denkt, man kennt ein Reiseziel, und dann kommt so eine Geschichte um die Ecke.

Also, lasst mich euch mitnehmen. Kein Reisebericht diesmal, sondern eher: Warum Monaco 2026 auf meiner (und vielleicht bald eurer) Liste stehen sollte.

Ballett in Monaco mit über 100 Jahren Geschichte

Fangen wir mit dem an, was mich am meisten überrascht hat. Die Ballets de Monte-Carlo sind heute eine der wichtigsten zeitgenössischen Tanzcompagnien der Welt, geleitet von Jean-Christophe Maillot. Aber die Wurzeln reichen zurück bis zu den legendären Ballets Russes von Serge de Diaghilev – Monte-Carlo war für zwei Jahrzehnte deren künstlerische Heimat, bevor die Compagnie in den 1950ern verschwand und 1985 neu gegründet wurde.

Seit 2011 sind Compagnie, das Monaco Dance Forum und die Académie Princesse Grace unter einem Dach vereint. Das heißt: Aufführungen, Workshops und Nachwuchsförderung an einem Ort – ein Modell, das es so kein zweites Mal gibt.

Für mich als Familienreisende klingt das erstmal nach „toll, aber nichts für Kinder“. Stimmt teilweise. Aber ehrlich – eine Ballettvorstellung als kulturelles Highlight zwischendrin, während die Kinder bei Oma und Opa oder im Hotel-Kids-Club sind? Das kann auch mal ein Elternabend-Ausflug sein, wenn ihr mit der Familie vor Ort seid. Tickets für Aufführungen oder geführte Touren durchs Fürstentum lassen sich übrigens ganz easy vorab checken – da schau ich meistens bei [Monaco Ballett & Kulturtouren] rein, bevor wir losfahren.

Und dann: die Monaco Yacht Show

Vom 23. bis 26. September 2026 verwandelt sich der Port Hercule wieder in die größte Bühne der Superyacht-Welt. Über 120 Yachten liegen direkt im Hafen, dazu mehr als 500 Aussteller aus Design, Schiffbau und Luxus-Lifestyle. Selbst Privatjets und Helikopter sind mit dabei – Monaco kennt eben kein halbes Programm.

Was mich freut: Mit „Blue Wake™“ gibt es inzwischen einen echten Fokus auf Nachhaltigkeit in der Branche, ergänzt durch den Monaco Yacht Summit mit Vorträgen zu aktuellen Entwicklungen. Also nicht nur Glitzer, sondern auch Zukunftsthemen.

Realistisch gesagt: Mit Kindern durch eine Yacht-Messe zu schlendern, ist nicht für jeden das Traumprogramm. Aber allein am Hafen entlangzulaufen und diese Schiffe zu bestaunen – das ist für die meisten Kids (und ehrlich, auch für uns Erwachsene) schon spektakulär genug. Kostenlos, kein Ticket nötig, einfach hingehen und staunen.

Reicht der September für einen Familientrip?

Kurz gesagt: ja, und zwar richtig gut. September ist in Monaco angenehm, die große Sommerhitze ist vorbei, es ist etwas ruhiger als im Hochsommer, und mit der Yacht Show habt ihr direkt ein Ereignis, um das sich der Trip lohnt. Kombiniert mit einem Abstecher an die französische oder italienische Riviera – beides liegt praktisch vor der Haustür – wird daraus schnell ein richtig rundes Programm.

Mein Tipp für euch: Flüge und Hotels für diese Zeit früh vergleichen, weil rund um die Yacht Show die Preise merklich anziehen. Ich nutze dafür meistens [Flüge & Hotels Monaco/Nizza vergleichen] – spart ordentlich Zeit und manchmal auch Geld.

Und wenn ihr eh dabei seid, die Reise zu planen: Bei uns findet ihr Inspiration und weiterführende Infos zu Reisezielen wie diesem auf www.paraisotravel.de, und wer direkt buchen möchte, kann das ganz unkompliziert über www.paraisotravel.online machen. Kein Stress, keine hundert Tabs offen – genau so, wie ich Reiseplanung am liebsten mag.

Kleiner Packtipp am Rande

Wer mit Kindern an so einen glamourösen Ort reist, weiß: Wartezeiten am Hafen oder vor der Ballettvorstellung überbrücken sich am besten mit etwas Beschäftigung in der Tasche. Ein kleines Fernglas für die Yachten oder ein handliches Reise-Malbuch haben bei uns schon so manche „Mama, mir ist langweilig“-Situation gerettet. Sowas wie [Kinder-Fernglas für unterwegs] lohnt sich wirklich.